Ein grandioser Erfolg für Finia Glattkowski bei den diesjährigen B-Jugendmeisterschaften in Schkeuditz. Am vergangenen Wochenende trafen sich in dem kleinen Ort vor den Toren Leipzigs die besten deutschen B-Jugendlichen Mädchen, um im Florett ihre Meisterin zu finden. Mit dabei eine hoffnungsvolle Handvoll Schleswig-Holsteinerinnen.

Vom HFCL starteten Finia Glattkowski, Anne Gerke und Pauline Gude. Vom FC Lütjensee startete Hanne Griem-Krey und vom VfL Pinneberg Marie Rauschning.

Im Jahrgang 1995 focht Finia Glattkowski von Anfang an souverän und die gute Vorbereitung durch Trainerin Friederike Janshen machte sich bezahlt. Von der Vorrunde an, die Finia mit 4 Siegen und einer Niederlage schnell hinter sich brachte, ging es gleich in eine hervorragende Zwischenrunde. Dort gewann sie alle Gefechte und zog so als 4. Platzierte in die Direktausscheidungsgefechte der 32. besten Fechterinnen. Auch dort konnte Finia ihren Siegeszug erst einmal weitersetzen und gewann 2 Gefechte souverän 10/5 und 10/6. Erst Eva Hören aus Burgsteinfurt konnte sie stoppen und gewann, allerdings äußerst knapp mit 5/4 Treffern, in der Verlängerung. Doch damit war für Finia noch lange nicht Schluß. Über den Hoffnungslauf kam sie wieder ins Rennen und musste als nächstes gegen Marie Luise Rapp vom TSG Halle-Neustadt ran. Das Gefecht entschied Finia mit 10/7 Treffern für sich und zog damit ins Viertelfinale ein. Dort stand als nächste Gegnerin Viviane Kirschbaum von der TG Tuttlingen bereit, die das Gefecht mit 9/4 Treffern für sich entschied. Finia Glattkowski holte sich damit im Gesamtklassement den 7. Platz und war sichtlich zufrieden.

Für Anne Gerke war der Wettbewerb schneller wieder zuende als erhofft und erwartet. Geschlaucht von einer Klassenfahrt in der Woche direkt vor den DM und den Säbelmeisterschaften des Wochenendes davor, kam sie nicht so recht in die Gänge. Die Vorrunde überstand sie mit 2 gewonnenen und 3 verlorenen Gefechten und zog mit Platz 32 in die Zwischenrunde. Dort lief es zwar fechterisch etwas besser, trotzdem verlor sie, wenn auch knapp, alle ihre Gefechte. So reichte es nur für Platz 40 im Gesamtklassement.

Vorjahresdritte Marie Rauschning vom VfL Pinneberg setzte sich in der Vorrunde mit 4 Siegen und 1 Niederlage durch. Nach einer durchwachsenen Zwischenrunde (2 Siege, 2 Niederlagen), kam sie mit Platz 21 in die Runde der besten 32. Fechterinnen. Dort machten sich die krankheitsbedingten Trainingsdefizite bemerkbar und sie verlor ihr erstes Direktausscheidungsgefecht klar mit 1/6 Treffern. Auch im Hoffnungslauf lief es nicht gut für sie und sie verlor mit 6/10 Treffern. Damit kam sie im Gesamtklassement auf Platz 28.

Deutsche Meisterin im Jahrgang 1995 wurde die Vorjahressiegerin Sarah Eggert vom Quernheimer FC, die sich im Finale klar gegen Eva Hoeren vom TB Burgsteinfurt mit 10/5 Treffern durchsetzte. Dritte wurden Viviane Kirschbaum vom TG Tuttling und Valentina Moor vom TB Burgsteinfurt.

Im Jahrgang 1996 war Pauline Gude etwas ausgeruhter als Mannschaftskameradin Anne Gerke und setzte sich mit 2 Siegen und 2 Niederlagen in der Vorrunde durch. In der Zwischenrunde klappte es noch besser und sie kam mit 3 Siegen und 1 Niederlage auf Rang 16 in die Runde der besten 32. Fechter. Dort lief es dann nicht mehr so gut für sie. Das erste Direktausscheidungsgefecht verlor sie klar mit 2/10 Treffern gegen Lea-Margaret Wolter vom FC Leipzig. Damit war aber noch alles offen, konnte sie über den Hoffnungslauf doch durchaus wieder vorne mitmischen. In ihrem Gefecht trat sie gegen Elisa Bader vom FC Moers an und verlor ganz knapp mit 9/10 Treffern und holte sich im Gesamtklassement einen guten 27. Platz.

Hanne Griem-Krey vom FC Lütjensee hinkte während des ganzen Wettkampfs ihrer Form hinterher und errang in der Vorrunde nur einen Sieg. Damit kam sie ganz knapp in die Zwischenrunde. Dort lief dann gar nichts mehr und sie verlor alle ihre Gefechte und es reichte nur für Platz 41. Deutsche Meisterin wurde Leandra Behr vom FC Tauberbischofsheim ganz knapp vor Nadine Stahlbaum vom FC Offenbach. In einem Herzschlagfinale gewann Leandra mit 9/8 Treffern. Dritte wurden Greta Behr vom FC TBB und Melissa Zekorn vom FC Moers.

Am nächsten Tag wurde dann der Mannschaftswettkampf ausgefochten. Für die Mannschaft Schleswig-Holstein starteten Finia Glattwkowski, Pauline Gude und Marie Rauschning. Sie setzten sich in der Vorrunde überraschend gegen alle Gegner durch und landeten in der Runde der letzten 16 auf Platz 6. Sie gewannen das Gefecht gegen Würtemberg 2 klar mit 27/19 Treffern und zogen ins Viertelfinale ein. Dort wurden sie dann von der Mannschaft Sachsen 1 gestoppt, die mit 42/20 Treffern gewannen. Für die stolzen Nordlichter blieb damit Platz 5 im Gesamtklassement über.

Die zweite Mannschaft aus dem Norden war die Ländergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg und setzte sich aus Anne Gerke, Hanne Griem-Krey und Katrin Sievert vom Hamburger Fechtclub zusammen. Die drei hatten nicht unbedingt ihren besten Tag und kamen so leider nicht über die Vorrunde heraus. Sie verloren alle drei Vorrundengefechte und belegten damit im Gesamtklassement nur Platz 18. Gewonnen hat den Mannschaftswettkampf die Mannschaft aus Baden 1 mit Einzelmeisterin Leandra Behr vor Berlin 1. Dritte wurde die Mannschaft Westfalen 1 mit Einzelmeisterin Sarah Eggert.

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