Mit 8 Fechtern und Fechterinnen war der HFC Lübeck am 10. Mai 2014  beim 33.  Johanna-Cup in Pinneberg vertreten. Die trainingsfreie Osterzeit zeigte sich zwar bei dem einen oder Gefecht anfangs noch ziemlich deutlich, und nicht positiv, wurde dann aber mit zunehmendem Schwung und  der Zahl der Gefechte bewältigt, was man den insgesamt erneut sehr guten Ergebnissen auch ansehen konnte.

Bei den Kleinen im Jahrgang 2002-2004 war Lübeck mit Maximilian Hach bei den Schülern und mit den Schülerinnen Frauke Godau, Mina Peter und Sophie Reich am Start.

Maximilian zeigte bei seinem ersten Turnier überhaupt eindrucksvoll, was Schwung, Kraft, Elan und Willen gegenüber Turniererfahrung ausrichten können, und wirbelte etabliert geglaubte Strukturen und Platzierungen mit seinem zweiten Platz durcheinander. Erst im Finale wurde er durch den für den Kooperationsverein des HFCL, dem FC Lütjensee,  startenden Moritz Fröhlich in einem sehenswerten Gefecht gestoppt.

Bei den Schülerinnen sah es für den HFCL keinesfalls schlechter aus. Nach anfangs zum Teil noch sehr verhaltenen und bestenfalls taktisch geführten Gefechten gab es in der Rück- und Finalrunde viel Bewegung, Spannung und auch Emotionen.  Das Resultat: Frauke Godau konnte im Finale Mina Peter fast schon überraschend klar schlagen, während Sophie Reich den Kampf um Platz 3 für sich entschied. Platz 1 bis 3 also in Hand Lübecks.

Die weibliche B-Jugend des HFCL war mit Julia Frank und Anna Sophie Hach dabei. Und auch hier gab es hervorragende Ergebnisse. Julia Frank konnte sich nach leichten Startschwierigkeiten immer weiter steigern und gewann das Finale souverän. Auch Anna Sophie Hach steigerte sich im Laufe des Turniers immer weiter, schaffte es aber letztlich mit Platz 4 - dieses Mal - noch nicht ganz bis auf das Treppchen, schauen wir mal, was die Zukunft noch bringt.

Im ältesten Jahrgang, die der A-Jugend waren Johannes Czech und Felix Wagner auf der Planche. Johannes schaffte es hier in einem extrem spannenden Finale gegen einen starken Gegner aus einem 9:7-Rückstand heraus innerhalb der letzten Minute das Gefecht noch auf 11:10 zu drehen und zu gewinnen. Felix Wagner hatte das Glück heute nicht ganz auf seiner Seite und musste sich mit Platz 5 zufrieden geben, nachdem er sein letztes Gefecht knapp und unglücklich verloren geben musste.

Ausdrücklichen Dank an Hans-Georg Brinkmann, der als Betreuer neben wertvollen Hinweisen auch wieder das eine oder andere leicht ausgefranste Nervenkostüm in Form brachte.

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