Am 17. Mai 2014 war es soweit: 21.Räuber-Klemens-Pokal in Pritzwalk. Zugegeben, nicht gerade im Zentrum der (Fecht-)Welt, aber durch die Nähe zu Berlin und die gute Autobahnanbindung dennoch ein stark besetztes Jugend-Turnier im Norden. Deswegen auch dieses Mal mit dabei: Frauke Godau (Jg. 2003) und Greta Röpke (Jg. 2002) vom HFCL im Wettkampf der Schülerinnen.

Wie erhofft präsentierte sich ein zahlenmäßig starkes Feld mit 14 gemeinsam fechtenden und getrennt gewerteten Fechterinnen der Jahrgänge 2002 und 2003, dass auch qualitativ – für den Norden – stark besetzt war.

Die Vorrunde überstanden die beiden Fechterinnen in ihren - getrennten – Gruppen problemlos. Greta Röpke startete als Erstplazierte ihrer Gruppe mit einem Freilos in die Endrunde, Frauke Godau als Zweitplazierte durfte gleich wieder in ihr erstes Gefecht  der KO-Runde.

 

 Und hier wurde es dann gleich spannend. Frauke Godau konnte in ihren ersten beiden Runden die Gegnerinnen mit 8:0 und 8:1 aus dem Rennen werfen, Greta dagegen musste in ihrem Gefecht mit 8:7 eine unglückliche und knappe Niederlage gegen Klara Barduhn, die am Ende Gesamt-Zweite wurde, hinnehmen, und schied damit als Gesamt-Fünfte aus dem Wettkampf aus.

Beim Kampf um den Einzug ins Finale musste sich dann auch Frauke nach harter Gegenwehr der technisch letztlich überlegenen Starterin des SC Berlin, Lena Stutzke, die am Ende auch Gesamtsiegerin bei den Schülerinnen wurde,  mit 5:8 geschlagen geben.  Beim Kampf um Platz 3 der Gesamtwertung hatte Frauke dann wieder deutlich die Oberhand über ihre Gegnerin aus Berlin und sicherte sich hier den Sieg mit 8:1.

Am Ende standen somit neben den mehr als ordentlichen Platzierungen in der Gesamtwertung die guten Platzierungen in den Jahrgangswertungen: zweiter Platz im Jahrgang 2003 für Frauke Godau und dritter Platz im Jahrgang 2002 für Greta Röpke.  

Wieder eine Reise, die sich gelohnt hatte: reichliche und fordernde Kämpfe, neue Gegnerinnen aus den verschiedensten Bundesländern, hoher Lerneffekt, gute Platzierungen und dazu noch nette Sachpreise. Was will man mehr? Klare Antwort – mehr Eindrücke, mehr Erfahrungen und gern auch weiterhin Erfolge.

Das Turnier ist einhellig zu empfehlen: gut und straff organisiert, tolle Fechtbedingungen und Fechttechnik mit durchgehend guten Kampfrichtern ließen die lange Wartezeit bis zum Abschluss aller Gefechte und der zentralen Siegehrung fast vergessen. Und auch wenn die Austragung im Gesamtmodus ohne Trennung der Jahrgänge selbst in der Endrunde dafür sorgte, dass die Jahrgänge ihre Platzierungen nicht im Einzelnen ausfechten konnten, so war eines klar: in der Endrunde und im Kampf um die Spitzenplätze waren nur noch die wirklich guten Fechterinnen auf der Planche und das knappe Ausscheiden der HFCLerinnen zeigt: unsere Schülerinnen sind dabei.

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