Am 14./15. Juni 2014 war die Fechtgesellschaft Schwerin wieder Gastgeber beim Petermännchen-Pokal, einem Florett- und Säbel-Turnier für Schüler, Jugendliche und Junioren.

Am 14. Juni 2014 traten von den Florett-Fechterinnen des HFC Lübeck Julia Frank bei den Jugendlichen B und Frauke Godau bei den Schülerinnen 2002/2003 die Reise in die Haupstadt Mecklenburg-Vorpommerns an.

Julia Frank musste hierbei nach zahlreichen Kämpfen in einer überschaubaren Teilnehmergruppe erst im Finale die Hoffnung auf den Sieg aufgeben und konnte sich mit einem guten zweiten Platz schmücken.

Auch Frauke Godau konnte sich mit starken Kämpfen eine hervorragende Ausgangsposition für die Endrunde sichern, musste in dieser jedoch der starken Gegnerin aus Schwerin Tribut zollen und konnte den Weg ins Finale nicht vollenden. Den absolut verdienten dritten Platz konnte sie sich aber problemlos sichern.

Am 15. Juni 2014 war der HFC Lübeck deutlich zahlreicher vertreten. In den Einzelwettkämpfen der Florettfechter traten zwei Teilnehmer an.

Swantje Godau bei den Juniorinnen, wo es ihr gelang, trotz längerer Wettkampf- und weitgehender Trainingspause, einen durchaus erfolgreichen Wiedereinstieg  zu erkämpfen. Platz 8 in der Gesamtwertung, mit einer Endrundenniederlage erst nach erheblichem Widerstand gegen die spätere Gesamtsiegerin war mehr als ordentlich.

Henrik Fey gelang bei den Junioren nach den Vorrundengefechten eine weitere Stabilisierung in der Endrunde und dort nach Einzug in das Finale ein hervorragender zweiter Platz.

Ein zusätzliches und bislang eher seltenes Event im Norden schloß sich an und zog ebenfalls beachtlich Fechter an:  der Florett-Mannschaftswettbewerb der Schülerinnen und Schüler. Insgesamt 10 Mannschaften zu je drei Teilnehmerinnen und Teilnehmern traten hier um Pokale, Ehre und Medaille an. Je fünf bei den Schülerinnen sowie bei den Schülern der Jahrgänge 2002/2003/2004.

Der HFCL war in insgesamt drei der Mannschaften vertreten. Bei den Schülerinnen 2002-2004 mit HFCL 1 (Lea Sophie Drescher, Frauke Godau, Greta Röpke) und HFCL 2 (Mina Peter Sophie Reich, verstärkt durch Nora Behrens vom ETV Hamburg). Bei den Schülern 2002-2004 in der Mannschaft des Kooperationspartners FC Lütjensee übernahm die Verstärkung von Moritz Fröhlich und David Riedel der HFCLer Lennart Voigt.

Beim Wettkampf, ausgefochten im Stafettenmodus und bis zum Endstand von 45 Punkten bzw. Ablauf von 28 Minuten, ergaben sich somit für jede einzelne Mannschaft innerhalb kurzer Zeit 36 Einzelgefechte. Eine Menge Spaß, aber eben auch geistiger und vor allem körperlicher Stress, auf hohem Niveau. Und hier zeigten die Lübeckerinnen und Lübecker erneut, dass sie genau diesen Bedingungen gewachsen sind und mit starkem Ergebnissen glänzen können.

Die Mannschaft HFCL 2 musste nur zwei Niederlagen gegen die beiden in diesem Turnier dominierenden Mannschaften, FSG Schwerin 1 und HFCL 1, hinnehmen. Der HFCL 1 konnte es sogar bei nur einer einzigen Niederlage belassen. Umso bitterer, dass diese den Gesamtsieg kostete, und auch noch besonders knapp und unglücklich war. Das Gefecht endete nach enorm spannendem Verlauf mit zahlreichen Führungswechseln und Gefechten auf hohem Niveau erst nach Verlängerung mit 42:41 zugunsten der Mannschaft FSG Schwerin  1, dem späteren Gesamtsieger, und nach einer von Außenstehenden nicht vollkommen zweifelsfrei nachvollziehbaren Entscheidung.

Auch die Mannschaft FCL schlug sich hervorragend und musste nur im Kampf gegen die erste Heimmannschaft aus Schwerin, nach starkem Widerstand und erst in den letzten Minuten, eine Niederlage hinnehmen.

Das mehr als gute Ergebnis des HFCL bei den Mannschaftwettkämpfen: Zweiter und Dritter bei den Schülerinnen und Zweiter mit dem Team des FC Lütjensee bei den Schülern.

Nach kurzem organisatorischen Endstress hatte die engagierte und stark eingespannte Turnierleitung Ergebnisse, Mannschaften und Siegerehrung im Griff und überreichte allen Teilnehmern die verdienten Urkunden, sowie den Siegern sehenswerte und beneidete Pokale und den Platzierten ebenso schöne Medaillen.

Ein erinnerungswertes Turnier mit breiter Wettkampfpalette und Teilnahmeempfehlung sowie Potenzial zu weiterem Aufwuchs, das zugleich den ersten Teil des neuen „Ostseepokals“ darstellt. Dies ist eine Turnierserie aus derzeit drei Turnieren, dem Petermännchenturnier in Schwerin, einem Turnier in Greifswald (September) und einem in Rostock (geplant im Dezember), und so wie es aussieht auf jeden Fall mit Teilnehmern vom HFCL.

Herzlichen Dank an Vincent Peters, der als Obmann arbeitete, sowie an Hans-Georg Brinkmann, der mit Adleraugen Fechterinnen und Fechter - sowie Obleute - beobachtete und immer wieder technische, mentale und emotionale Dellen bei allen Beteiligten glättete.

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