Einen schönen Erfolg konnte der HFCL mit seinen Starterinnen – und der Partnerverein FC Lütjensee mit seinem Starter - auf dem 19. Internationalen Wittenauer Fuchs am 22. und 23. November in Berlin für sich verbuchen.

Mehr als 300 Fechterinnen und  Fechter aus verschiedenen Nationen, sehr stark bei den Schülern am Samstag vertreten dabei Polen, maßen sich von morgens um 9:00 Uhr bis nach 19:00 Uhr in Berlin-Wittenau in drei Sporthallen auf insgesamt 26 Fechtbahnen. Eine Belastungsprobe besonderer Art für die jungen Fechter. Der Wittenauer Fuchs bot damit – wieder – das wohl größte Schüler- und Jugend B-Turnier im Norden Deutschlands, das auch in diesem  Jahr wieder enorm stark besetzt war bezüglich Anzahl der Teilnehmer und vor allem der Qualität.

Der ganze Wettkampf war gut organisiert, die Verpflegung erstklassig.

Einzige – und für Fechten eigentlich untypische – Irritation am Sonnabend:  vereinzelt kam es zu einem wirklich unfairen Verhalten von Zuschauern, Fechtern und Fechterinnen, auch Trainern und sogar dem einen oder anderen Kampfrichter, was häufig national fest zu machen war.

Am Samstag waren die Schüler und Schülerinnen 2003 und 2004  sowie die Minis der Jahrgänge 2005 und jünger auf den Bahnen - insgesamt 170 Mädchen und Jungen.

Moritz Fröhlich vom FC Lütjensee zeigte von Anfang an, was er kann, wenn es darauf ankommt. Zielstrebig marschierte er durch die anstrengenden Runden - und besiegte dabei sogar den späteren Sieger seiner Altersklasse - in denen sich immer weniger Fechter qualifizieren konnten. Von ursprünglich 42 auf 30 auf 18 auf 10 und letztlich auf 6 schrumpfte die Teilnehmerzahl. Aus der Runde der letzten 18 war dann aber für ihn dann ganz knapp der Sprung in die nächste Runde unerreichbar. Nur ein Treffer nach Kämpfen in einer sehr harten Gruppe trennte ihn vom weiterführenden zehnten Platz, so dass dieses Jahr der elfte Platz unter den 42 Teilnehmern des Jahrgangs 2003 der Schüler das tolle Ergebnis darstellte.

Frauke kam ohne Niederlagen durch die ersten beiden Vorrunden. Die dritte Runde wurde dann deutlich härter, dennoch erreichte sie mit drei Siegen aus fünf Kämpfen die Gefechte der besten 10. Dort war dann allerdings Schluss in einer ansonsten rein polnisch besetzten Gruppe und in hitzig geführten, stark von den zahlreich anwesenden  polnischen Trainern unterstützten Gefechten, in einem lauten und parteiischen Umfeld. Alle Gefechte wurden bis zum letzten ausgekämpft und nur extrem knapp, auch gegen die spätere Siegerin ihrer Altersklasse, verloren. Das verdiente Ergebnis: ein schöner neunter Platz und drittbeste Deutsche unter den 38 angetretenen Fechterinnen des Jahrgangs 2003.

Am Sonntag waren die Teilnehmerzahlen bei der weiblichen B-Jugend etwas übersichtlicher, da hier - bis auf eine Fechterin - die polnische Beteiligung fehlte. Mit jeweils 21 Gegnerinnen starteten beim Jahrgang 2001 Julia Frank und im Jahrgang 2002 Greta Röpke in den Wettkampf. An diesem Tag zur Unterstützung mit an der Planche: die ehemalige HFCL-Fechterin Elisabeth Schöß.

Nach Vorrunde, Direktausscheid und Hoffnungslauf erreichte Julia einen guten 9. Platz. Greta konnte sich sogar Platz 6 in ihrem Jahrgang erkämpfen.

Herzlichen Glückwunsch an alle !

Auch ohne einen Pokal mit nach Hause zu nehmen, haben unsere Fechterinnen und Fechter eine weitere Chance genutzt, um eigenständig ein großes und wertvolles Stück Turniererfahrung zu erringen.

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