Das erste große Turnier dieser Saison, das auf dem Turnierplan der HFCL-Fechter stand, fand am 14./15. November in Berlin statt. Der Wittenauer Fuchs wird jedes Jahr von rund 300 Fechterinnen und Fechtern der B-Jugend und der Schülerjahrgänge besucht. Auch dieses Jahr nutzten einige Lübecker Floretties die Gelegenheit, ihr Können mit dem von leistungsstarken Turnierfechtern aus dem In- und Ausland zu messen und zu schauen, wo sie - landesweit gesehen - stehen.

Mit Greta Röpke, Frauke Godau und Mina Peter bei den Damen, Moritz Fröhlich und Maxi Hach bei den Herren schickte der HFCL am Sonntag fünf starke Nachwuchsfechter der Jugend B ins Rennen.

Der Jahrgang 2002 weiblich war mit 19 Starterinnen zahlenmäßig eher schwach besetzt. Nach Problemen in der zweiten Vorrunde konnte Greta sich den 8. Platz auf der Setzliste des DA sichern, gewann nach spannendem Kampf knapp das norddeutsche Duell gegen Xenia Maul, Hamburg, mußte sich danach jedoch der Schwerinerin Rode geschlagen geben und schied somit mit Platz 8 in der Gesamtwertung aus.

Bei den Mädchen des Jahrgangs 2003 - wie immer stark in Anzahl und Leistung besetzt - bestritten zunächst 35 Fechterinnen die erste Vorrunde. Mina konnte nach längerer Trainingspause hier nicht mit ihren Gegnerinnen mithalten und schied aus. Frauke erkämpfte sich nach beiden Vorrunden mit sieben gewonnenen und nur einem knapp verlorenen Gefecht einen guten 5. Platz auf der Setzliste. Nach dem ersten zähen, aber gewonnenen KO-Gefecht traf sie im Viertelfinale wieder - wie in der Vorrunde - auf die aggressiv angriffsstarke Fechterin aus Bielfeld, der sie sich ein zweites Mal an diesem Tag trotz gutem kämpferischen Widerstand geschlagen geben mußte und somit am Treppchen mit Platz 5 vorbeischrammte.

 

 

Auch die Jungen des Jahrgangs 2003 boten mit 44 angetretenen Fechtern wieder ein anspruchsvolles Wettkampffeld. Moritz kam mit nur einer Niederlage gut durch die Vorrunden und die ersten KO-Gefechte, schaffte im 16er Direktausscheid seinen Aufstieg in die letzten 8 jedoch nicht und errang einen guten 9. Platz. Währenddessen kämpfte sich auch Maxi nach durchwachsenen Vorrunden stetig bis ins 16er KO vor und schied hier mit Platz 15 aus.

Mit zahlreichen neuen Erfahrungen im Kopf und durchgeschwitzten Sachen in der Tasche machten sich unsere Kämpfer nach diesem anstrengenden Tag dann gegen Abend auf den Heimweg.

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