Florettfechterinnen der A-Jugend aus ganz Deutschland, darunter die gesamte nationale Spitze, sowie Gäste aus den USA, Australien und den Niederlanden fanden sich auch in diesem Winter zum Fair-Resort-Cup in Jena ein.

Da Trainerin Friederike Janshen für die Nachwuchsfechterinnen Frauke Godau, Lea Sophie Drescher und Greta Röpke die Zeit gekommen sah, ihren fechterischen Horizont deutlich zu erweitern, waren auch sie am 23.1. in Jena am Start. Es ist wichtig und interessant, mal zu sehen, wie sich die Drei in einem Wettkampf dieser Größenordnung und Klasse schlagen würden.

Von den 150 gemeldeten Fechterinnen kämpften letztendlich 133 in diesem Qualifikationsturnier des DFB um wertvolle Punkte für die DM oder sogar EM und WM.

Bei professioneller Organisation - wie man es bei solch einem Turnier sicherlich auch erwartet - wurde pünktlich mit den Vorrunden begonnen. Aufgeteilt auf 19 Bahnen mit jeweils 7 Fechterinnen ging es gleich in die Vollen.

Lea, Frauke und Greta hegten zwas keine großen Erwartungen, hatten aber natürlich den Willen, sich so gut wie möglich zu verkaufen und keinesfalls zum leichten Opfer aus dem fechterisch in der Regel eher unterschätzten Norden zu werden. Ziel war außerdem, möglichst viele neue starke Gegnerinnen kennen zu lernen - und beides gelang definitiv.

Frauke stieg gleich mit einem Sieg über Lokal-Matadorin Hubold in den Wettkampf ein. Zwei weitere gewonnenene Gefechte sicherten ihr den Einzug in Runde 2. Lea und Greta schafften es mit jeweils zwei Siegen ebenfalls in die Zwischenrunde. Durch den Ausstieg einer Fechterin verschlechterte sich leider Leas Index.

Reduziert auf 112 Damen schlugen sich die HFCL-Mädels durch die neu gemischten Runden. Auch hier zeigten sie, dass sie sehr wohl mit vielen der meist älteren - und erfahreneren - Fechterinnen mithalten können. Greta z.B. besiegte in ihrer Runde die amtierende Deutsche Meisterin der BJ-Jugend. Frauke setzte sich gegen die beiden Drittplatzierten der BJDM durch. Nach Auswertung beider Vorrunden ergaben sich die Plätze 52 (für Frauke), 62 (für Greta) und 82 (für Lea) auf der Setzliste - und damit das Erreichen des Direktausscheids für alle drei - sehr zur Freude der Trainerin, natürlich der Fechterinnen und der mitgereisten Mütter.

Hier war dann für Lea nach gutem Kampf gegen Rokach aus Wattenscheid Schluß. Mit 5:15 schied sie mit Platz 84 in der Gesamtwertung aus. Frauke und Greta besiegten ihre Gegnerinnen. Frauke bezwang Lucy Ammer, Berlin, problemlos mit 15:5. Greta machte es gegen Xenia Maul deutlich spannender mit 15:12.

In der Runde der letzten 64 verlor Greta dann jedoch ihr Gefecht 5:15 gegen die spätere Siegerin Sophia Werner vom OSC Berlin. Endergebnis für sie Platz 58. Frauke wehrte sich gegen die anstürmende Angelina Philipp aus Hanau, deren lautstarken Fans und leider auch gegen die Obfrau, lieferte ein gutes Gefecht, unterlag aber letztendlich mit 13:15 und erreichte den 49. Platz.

Trotz Leas unglücklicher Vorrunde und allgemeinem Ärger über einige Entscheidungen der Obleute, die öfter mal dazu tendierten, unklare Treffer eher den bekannteren Fechterinnen zuzuschreiben, war es trotzdem ein voller Erfolg. Die drei Mädchen haben Chancen in den Gefechten gegen die häufig sehr viel älteren und erfahreneren Fechterinnen genutzt und ausgesprochen respektable Ergebnisse erreicht. Sie haben nicht nur viel gelernt, sondern sicher auch Spuren hinterlassen. Trainerin Friederike war zufrieden mit dem Ergebnis ihrer jungen Schülerinnen, vor allem auch mit ihrem Auftreten unter Belastung. Nach kurzem Eingewöhnen ließen die Mädels sich von den Großen nicht besonders beeindrucken. Wer einen Punkt von ihnen haben wollte, musste sich diesen erkämpfen, verschenkt haben sie keinen.

Dank an Friederike, die dieses Mal nicht nur tatkräftig an der Planche unterstützte, sondern auch An- und Abreise sicherstellte, sowie an unseren ehemaligen Trainer Jan-Hendrik, der es sich nicht nehmen ließ, als Neu-Jenaer seine Mädels zu begleiten.

Säbelfechter Hermann Schneiders startete zeitgleich in Wetzlar beim 9. Offenen Schüler- und Jugendturnier.

Nach drei gewonnenen Vorrundengefechten konnte er einen guten 3. Platz auf der Setzliste der 15 Teilnehmer des Jahrgangs 2003 erreichen. Sein Ko-Gefecht gegen Nummer 14 verlor er leider knapp und landete im Hoffnungslauf. Nach dem ersten sicher gewonnenen Kampf musste er danach eine Niederlage einstecken und schaffte es nicht ins 8er-Finale. Platz 10 in der Gesamtwertung am Ende für ihn.

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