Friederike Janshen sicherte sich auch in diesem Jahr den Meistertitel in ihrer Altersklasse im Säbelwettbewerb bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Bad Dürkheim.

Hilke Kollmetz holte Gold mit dem Florett und Silber mit dem Säbel.

Aber auch die Leistungen der anderen 4 HFCL-Seniorenfechter konnten sich sehen lassen. So errang Hans-Martin Raeker im Florettwettbewerb der Herren 50+ den Bronzeplatz, ebenso wie Katrin Drescher im Damensäbel 40+. Mit dem Florett erkämpfte sie Platz 5.

Hans-Georg Brinkmann und Michael Scheftel belegten bei den Florett-Herren 60+ Platz 7 und 8.

Herzlichen Glückwunsch !

Bei der männlichen B-Jugend, die am 1.4. startete, setzten sich wie gewohnt Lennart Voigt und Moritz Fröhlich gegen die norddeutsche Konkurrenz durch und standen sich im Finale gegenüber. Diesmal hatte allerdings der jüngere Lennart die Nase vorn. Er bezwang Vereinskamerad Moritz, der mit Problemen am rechten Handgelenk kämpfte, mit 10:6.

Charlotte Rose erreichte bei den Damen der B-Jugend einen guten 4. Platz, nachdem sie im kleinen Finale knapp der Bergedorferin Holle unterlag.

Dank an die Trainer Friederike Janshen und Hans-Georg Brinkmann für die Betreuung.

Am Sonntag gingen zuerst die Florett-Schüler (neben der Degen-B-Jugend) auf die Planchen, mit dabei Minou Tabatabai. Nach gemeinsamen Runden mit den Jungen des Jahrgangs 2005 erkämpfte sie sich Platz 2 im Finale der Mädchen.

Gegen 13 Uhr begannen die Juniorenwettkämpfe im Florett. Lea Drescher startete nach Vor- und Zwischenrunde von Platz 3 aus in die Direktausscheidung. Im Halbfinale unterlag sie der 20jährigen Kölsch aus Niedersachsen und traf im Kampf um Platz 3 auf Stine Olström. Diese gewann das Duell und verwies Lea auf Platz 4.

Frauke Godau zeigte in der Vorrunde, dass sie sich (immernoch) in einem deutlichen Formtief befindet. In der Zwischenrunde erfolgte eine Leistungssteigerung, bevor sie im KO mit Platz 9 ausschied.

Moritz Fröhlich erkämpfte sich nach durchwachsenen Vorrunden und KO-Gefechten Platz 8 bei den Herren.

Während draußen die Sonne schien, braute sich in der Halle während des Turniers ein Gewitter zusammen. Frust kam bei vielen Fechtern durch zahlreiche Fehlentscheidungen mancher Obleute auf. Während die Damen dies meist schweigend und kopfschüttelnd hinnahmen, machten die Herren und Trainer sich durch teilweise sehr lautstarken, jedoch wirkungslosen Protest Luft.

Lob an HFCL-Obmann Henrik Fey, der als einziger keine nennenswerte Kritik einstecken musste.

In Europa gibt es zwei große - offene - internationale Fechtturniere für den Nachwuchs: das Marathon-Fleuret in Paris und die Challenge Wratislavia im polnischen Breslau. Letztere zieht jährlich über 2000 junge Fechterinnen und Fechter aller drei Waffengattungen an insgesamt 5 Tagen nach Polen.  So auch in diesem Jahr, wo sich das Event zum 40. Mal jährte. Nachdem Pläne der HFCL-Nachwuchsgruppe um Trainerin Friederike Janshen für Paris im letzten Jahr gecancelt wurden, nahm B-Jugend-Fechterin Frauke Godau jetzt die Gelegenheit in Breslau wahr, mal an einem Turnier dieser Größenordnung teilzunehmen. Trotz leicht angeschlagener Gesundheit meldete sie sich kurzfristig an und machte sich mit Mutter und Schwester am 25.3.17 sehr früh auf den Weg, um nachmittags noch etwas von der schönen Stadt an der Oder zu sehen und am nächsten Tag dann ihr Turnier zu fechten.

Die Autostrecke ist teilweise abenteuerlich, sobald man die polnische Grenze passiert hat. Breslau selbst ist eine große Universitätsstadt mit viel Verkehr, aber man hat ja ein Navi und findet so auch das gebuchte Hotel. Es gibt einige schöne Ecken, die bei dem strahlenden Sonnenschein an diesem Wochenende sogar der jungen Fechterin ein Lächeln entlockten. Dieses wurde in einem der großen schicken Einkaufszentren noch breiter, in denen man auch gut und günstig essen kann.

Der Wettkampftag begann sehr früh. Dank der Umstellung auf Sommerzeit fühlte sich das Ganze noch zeitiger an. Bis 8.15 Uhr mussten die beiden ältesten Jahrgänge 2002 und 2003 der Mädchen zur Registrierung in der Halle sein, die Teil des Sportkomplexes Orbita im Norden der Stadt ist. 157 Fechterinnen der Altersklasse U15 aus der ganzen Welt waren angetreten, aufgeteilt in 7er- und 6er-Runden. Gefochten wurde auf fast 30 Bahnen, die in der Haupthalle und in Nebenfluren aufgebaut waren.

Das Fechtniveau war - wie immer - sehr hoch (lt. erfahrener Trainer). Frauke fand sich in einer starken Runde mit zwei Polinnen (eine davon später 14.), einer Russin (6.), einer Irin (16.), einer Rumänin und einer Britin wieder. Gegen eine Polin und die Britin gewann sie ihre Gefechte, während sie die anderen vier – mal knapp, mal klar – verlor. Dieses reichte jedoch aus, um das anschließende 128er KO zu erreichen. Das Gefecht gegen die an 20 gesetzte Russin war trotz Gegentreffern nicht zu gewinnen und so schied Frauke mit Platz 109 aus, ein Rang, der ihrer momentanen Form entspricht. Ziel war hier das Erlebnis und der Spaß am Fechten. Und beides hatte Frauke eindeutig.

Etwa 500 Fechterinnen plus Trainer, Betreuer, Eltern und Mannschaftsmitglieder füllten gleichzeitig die Halle, denn sowie Bahnen frei wurden, begannen die nächsten Jahrgänge mit den Vorrunden, danach wurden die KO-Gefechte eingeschoben. Dank der hervorragenden Organisation wurde das Gewusel problemlos und zügig geordnet.

Ausstatter waren zahlreich vertreten, nahmen aber teilweise nur Bargeld (Euro oder Zloty). Cafeteria haben wir nicht getestet, sah aber gut aus.

Insgesamt ein wirklich lohnender Ausflug für den Nachwuchs in die etwas größere Fechtwelt. Nächstes Jahr gerne wieder !

Aufmerksam, engagiert und wissbegierig: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kadertrainings, das einen Tag vor dem Fechtertag der Nordlichter stattfand, trainierten ganze vier Stunden mit voller Konzentration und Einsatz.

Drei „Kleine“, drei Jugendliche, drei „Große“: wenn auch die Teilnehmerzahl an diesem Samstag etwas zu wünschen übrig ließ und auch andere Vereine bis auf den FCIR nicht teilnahmen, profitierten die Fleißigen besonders vom Technikteil der Beinarbeit.

Ein Parcours für Geschickte wurde vor der großen Runde absolviert. 

 

Hier die Ergebnisse:  

1. Hans-Georg 

2. Moritz

3. Jonas

4. Lea Sophie

5. Michael

6. Christian

7.-9. Fynn, Mika, Minou 

Das Kadertraining ist offen für alle interessierten Fechter, wir freuen uns über heimische Teilnehmer und Gäste!

Gleich drei HFCL-Fechter konnten sich diese Saison für die Deutschen Florett-Meisterschaften der Aktiven in Tauberbischofsheim am 25.3.2017 qualifizieren.

Bei den Damen und Herren traten jeweils alle gemeldeten 72 Teilnehmer an. Hilke tat sich schwer in ihrer Vorrunde, konnte nur zwei der sechs Gefechte gewinnen und landete auf Platz 50 der Setzliste. An Maike Erhardt (Jg. 2000) aus Weinheim kam sie im KO-Gefecht nicht vorbei und blieb auf Platz 50 in der Gesamtwertung.

Während Henrik Fey mit drei gewonnenen Vorrundengefechten ganz zufrieden war, lief es bei Hans-Martin Raeker gar nicht rund. Nur ein Gefecht ging an ihn, die anderen musste er teilweise sehr knapp verloren geben. Der 60. Platz ließ sich auch im KO gegen Schoppa (Bonn) nicht mehr verbessern.

Henrik freute sich über seinen 48. Platz, den er im Direktausscheid (8:15 gegen Marino) bestätigte.

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